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Heizbettisolierung mit Dunstabzugsfilter
#1
Hi Leute,

ich habe mal wieder ein wenig rumprobiert was man gut zur Isolierung der Unterseite von Heizbetten verwenden kann.

So habe ich dazu einfach die Filtermatte einer Dunstabzugshaube verwendet. Das habe ich jetzt bis 150°C getestet und es ging ohne Probleme, ist leicht erhältlich und billig. Es gab keinerlei Geruchentwicklung, oder Auflösungserscheinungen.
Man muß nur unbedingt darauf achten, daß man eine kauft die nach DIN 53438 F1 Schwerentflammbar ist. Ich hatte im Einzelhandel auch schon eine ohne diese DIN gefunden.

Gruß Edwin
Für den Fall daß mein Drucker nicht so wie ich will steht immer ein großer Hammer als Drohung daneben.... Devil
3D-Druck läßt sich ungefähr so gut erklären wie die Eiweißverlagerung des Maikäfers in der Rechtskurve.... Angel
 
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#2
Du mit deinem schwer entflammbar... Schokolade is auch schwer entflammbar, schmilzt aber bei 20 Grad.
Baumwollfließ is auch net teurer.
Die dunstabzugsfilter sind meist aus synthetischen Fasern und könnten ggf. Mit der Zeit die Form verlieren und als dünne filzschicht enden.
Da man zu den synthetik-fließen aber meist nur rausfindet, dass es ein polyesther ist, könnte der Schmelzpunkt zwischen 80-180 Grad etwa liegen, je nach dem welche polyesther-verbindung genommen wurde.
Bei den Kunststoffen interessiert aber meist eher die maximale dauerformbeständigkeitstemperatur, die oft weit unter dem Schmelzpunkt liegt.
Bei Baumwolle liegt der flammpunkt irgendwo bei 450 Grad, also ist die Wahrscheinlichkeit eines Brandes nahe null.

Gesendet von meinem C6903 mit Tapatalk
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

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#3
Markus,

ich habe mittlerweile Fliese von drei Herstellern eingebaut und die halten ohne jede Änderung schon länger und haben bis heute die Form nicht verloren. Das sind wie Du schon geschrieben hast Polyestervliese und ich habe bewußt auf darauf hingewiesen, daß man auf das schwer entflammbar achten muß. Dann sind es auch die dafür Geeigneten. Dazu mußt Du mal überlegen wo wir in den Druckern noch Kunstsoff haben der da eher betroffen ist.

Gruß Edwin
Für den Fall daß mein Drucker nicht so wie ich will steht immer ein großer Hammer als Drohung daneben.... Devil
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#4
Deswegen sollten die druckerteile ja auch net aus pla sein, weil das ab 60grad etwa weich wird.
Und schwer entflammbar sagt überhaupt nichts aus, nur dass es eben schwer anzuzünden ist. Trotzdem kann das zeug eine nur geringe dauerformbeständigkeitstrmperatur oder schmelztemperatur aufweisen.
Das is ähnlich wie bei nem Reifen. Wie viel Druck braucht er, um normal voll zu sein? Beim Auto etwa 2,5 bar, beim Lkw bis zu 11 bar. Das eine sagt über das andere nix aus.
Da kannst auch die drucktemperatur von Kunststoffen nach Farbe sortieren, sieht schön aus, aber bringt nix weil gelb net automatisch Abs und rot net zwingend pla is.

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Gruß
Markus
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#5
nehmts mir nicht krumm, aber scheibt das vlies mal bitte mit "v". Ich les hier ständig "fliesen" und wundere mich^^
 
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#6
*hust* hast ja recht xD
Gruß
Markus
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#7
was ich neulich mal ausprobiert hatte, ist das ofendämmungszeug von stoudtwind
das ist sehr bröselig, habe es 2cm kleiner als das bett und die ränder dann mit anderen dämmstreifen geschlossen (die nicht hitzebeständig genug waren auf lange sicht). Die isolierwirkung ist sehr gut und das zeug ist unbrennbar.

Oder man nimmt halt kork Smile
 
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#8
(07.01.2017, 11:07)gafu schrieb: Oder man nimmt halt kork Smile

Mal doof gefragt, von einem absoluten Newbie. Warum wird mit vielen Wegen versucht, die Wärme zu speichern, isolieren oder wie auch immer. Warum nicht einfach eine "Barriere"? Ist ja im Prinzip das Gleiche, nur härter nach dem Motto "Du kommscht hier net dursch...!"
Erscheint mir einfacher, vielleicht zu einfach?

Hitzeschutzfolie zur Abweisung von 500° oder mehr

Wollte das unter die Dämmungwolle und der Korkschicht noch darunter kleben, aber so nachgedacht, ist das nicht dreimal gedämmt irgendwie zu viel?


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Viele Grüße,
Torsten  Smile 


Wer schon immer mal den Sport meines Profilbildes ausprobieren wollte, der darf mich gern kontaktieren.
..und nein, Minderwertigkeitskomplexe oder dergleichen sind dabei KEiNE Voraussetzung, wie teilw. vermutet Angry

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#9
(07.02.2017, 09:56)Torsten_M schrieb:
(07.01.2017, 11:07)gafu schrieb: Oder man nimmt halt kork Smile

Mal doof gefragt, von einem absoluten Newbie. Warum wird mit vielen Wegen versucht, die Wärme zu speichern, isolieren oder wie auch immer. Warum nicht einfach eine "Barriere"? Ist ja im Prinzip das Gleiche, nur härter nach dem Motto "Du kommscht hier net dursch...!"
Erscheint mir einfacher, vielleicht zu einfach?

Hitzeschutzfolie zur Abweisung von 500° oder mehr

Wollte das unter die Dämmungwolle und der Korkschicht noch darunter kleben, aber so nachgedacht, ist das nicht dreimal gedämmt irgendwie zu viel?


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Man muss zwischen den unterschiedlichen arten der Wärmeübertragung unterscheiden. Deine Hitzeschutzfolie verhindert vor allem Strahlung. Wenn diese in direkten kontakt mit dem Heizbett ist wird das ganze nicht mehr so gut funktonieren. Daher steht ach in der Artikelbeschriebung "Optimale Ergebnisse erreichen Sie, wenn der direkte Kontakt mit der zu isolierenden Temperaturquelle vermieden wird..."
Hinter einer Korkschicht kann das sicherlich noch ein bisschen was bringen, aber auch hier wird eine luftspalt zwischen Kork und Folie die effektivität erhöhen. Ob sich der Aufwand allerdings lohnt? Bin mir da nicht so sicher.
Am Ende muss das Heizbett einfach genug Dampf haben um in annehmbarer Zeit auf Temperatur zu kommen. Eine Extreme Isolierung erhöht vermutlich nur den Wirkungsgrad im dauerbetrieb. Das ist dann im Aufheizprozess geschätzt nen Zeitvorteil von 10%. Man wird durch Isolieren kein Heizbett so "Tunen" das es an stelle von 30 Minuten Aufheizdauer nur 5 Minuten Braucht.

Grundlageninfos:
https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rme%C3%BCbertragung

Grüße
 
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