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Umfrage: Welches Design sollte ich wählen?
CoreXY
Prusa i3 Mk2 / Toolson
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Welches Design für Selbstau?
#1
Rainbow 
Hallo,
ich plane aktuell mal einen Drucker komplett zu bauen, nachdem ich meine FDMs schon eine Weile nutze und umgebaut habe und auch einen muve3D DLP Drucker als Kit zusammengebastelt habe.
Das ganze soll sich im Preisrahmen bis 1000 Euro abspielen und mir ist Qualität wichtiger als Schnelligkeit. Zudem wäre Multi-Materialfähigkeit gut (ich würde den Extruder als Schnellwechselteil ausführen, so dass Bowden und Direct Drive bzw. Einfach und Dual möglich sind). Das hat mein Taz4, wenn auch in mieser Ausführung, aber die Idee ist gut.
Meine hauptsächliche Frage ist jetzt folgende: sollte ich mein Design, ausgehend von Bauraummaßen von ca. 20x30x30 cm eher auf CubeXY oder einem Prusa i3 Toolson Design aufbauen (oder Ultimaker, aber ich mag drehende Stäbe gar nicht)?
Der Kern der Frage geht ein Bisschen dahin, dass ich bis jetzt nicht viele Drucker gesehen habe, die CoreXY basiert sind, und die auch wirklich gute Ergebnisse geliefert haben. Das Netz ist voll mit Leuten, die ewig rumtunen an ihrem CoreXY, aber nur wenige haben stabil gute Ergebnisse. Was meint Ihr zu diesem Thema?
 
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#2
Hallo druckbär,

erstmal herzlich Willkommen im Forum...Smile Smile Smile

Dann mal zu Deinen Fragen;

Was aus einem Drucker rauskommt liegt erstmal meist an dem der davor sitzt und wie akkurat er ihn gebaut hat wenn er es selbst getan hat. Ich selbst habe mehrere Core-XY und mit der erreichbaren Druckqualität kann ich wie ich denke locker mit allen anderen Systemen mithalten, oder die Meisten auch locker überbieten wenn es schneller wird. Das was Du da siehst hat oft auch damit zu tun, daß diese Drucker von ANfäöngern gebaut wurden die sich erst so langsam durch die Materie arbeiten. Wir empfehlen hier sogar den MKC zum Selbstbau für Anfänger, da es nach unseren Erfahrungen kaum schwieriger ist als einen billigen Prusa, oder CTC zum laufen zu bringen, aber er dafür hinterher in einer anderen Liga druckt.
Zum Prusa an sich sage ich immer, daß dieser ein guter Brot und Butter-Drucker sein kann, aber technisch ein Oldtimer mit entsprechenden Einschränkungen ist

Ich würde Dir daher den MKC empfehlen den Du ganz einfach nur eine höhere Z-Achse spendierst und dann hast Du immer noch mehr Bauraum als Du jetzt anstrebst.
Wenn Du den sauber baust ist Dein Können erstmal die Einschränkung beim Ergebnis und nicht der Drucker.

Gruß Edwin
Für den Fall daß mein Drucker nicht so wie ich will steht immer ein großer Hammer als Drohung daneben.... Devil
3D-Druck läßt sich ungefähr so gut erklären wie die Eiweißverlagerung des Maikäfers in der Rechtskurve.... Angel
 
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#3
Danke, der sieht wirklich interessant aus. Ich habe mich mal durch die Threads gewühlt, aber sooo toll fand ich die Ergebnisse nicht. Im Prinzip lässt sich sicher jeder Drucker so einstellen, dass er super druckt, nur manche Designs sind eben sehr schwer korrekt zu justieren, andere sehr einfach. Zum Beispiel mein Printrbot, super simple Konstruktion, absolute Top-Ergebnisse nach Umbau auf v6 und Heizbett.
Das war etwas die Frage im Bezug auf CoreXY, wie einfach ist das für perfekte Ergebnisse zu justieren?
Was genau meinst Du mit den Einschränkungen des Prusa?
 
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#4
Ein Core ist genauso schwer, oder einfach wie jeder andere Drucker zu justieren. Das ist auch ein wenig davon abhängig wie Du diesen dann genau aufbaust. Meine stelle ich einmal ein und dann paßt das genau sollange bis ich drann rumschraube oder den Drucker zu einem Treffen transportiere. Ansonsten mach ich da nichts weiter. Das paßt einfach.
Der Prusa hat ganz einfach die EInschränkung der großen bewegten Massen und daß das Bauteil in einer Achse mitfahren muß. Beim Core ist das nicht so. Da wird das Druckbett nur in der Z-Achse bewegt und wir fahren mittlerweile ein verdammt schnelles Z-Hopping...Smile
Die im Core erreichbare Qualität gibt ein einfacher Vergleich wieder. Im Core fahre ich mit Standarteinstellungen mit doppelter bis dreifacher Druckgeschwindigkeit zum selben Ergebnis als ein Prusa. Wenn ich nun bei den Einstellungen in die Tiefe gehe bin ich beim Core kaum langsamer um wirklich gute Ergebnisse zu erhalten während ein Prusa immer langsamer werden muß bis dieses System irgendwann nicht mehr mithalten kann, da das Bett mit den gedrucktem Teil einfach systembedingt immer nachschwingt, was Du auf den Oberflächen siehst.
Für den Fall daß mein Drucker nicht so wie ich will steht immer ein großer Hammer als Drohung daneben.... Devil
3D-Druck läßt sich ungefähr so gut erklären wie die Eiweißverlagerung des Maikäfers in der Rechtskurve.... Angel
 
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#5
Lies mal diesen Tread von mir.

http://www.3d-druck-community.de/thread-11347.html

Das ist ein Teil dessen was man machen kann um gute Drucke zu erhalten und dann verstehst Du auch besser was ich mit den bewegten Massen und deren Wirkung am Prusa meine.
Für den Fall daß mein Drucker nicht so wie ich will steht immer ein großer Hammer als Drohung daneben.... Devil
3D-Druck läßt sich ungefähr so gut erklären wie die Eiweißverlagerung des Maikäfers in der Rechtskurve.... Angel
 
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#6
Also wenn du eine gute Mechanik haben willst, die leistungsfähig ist, dann würde ich dir eindeutig zu CoreXY oder zur Ulti-Mechanik raten.
Wenn du auf Qualität und Geschwindigkeit wert legst, dann eher zu einer Makerbot-Mechanik, allerdings dann mit Spindeln.
Vom Prusa würd ich eigentlich komplett abraten. Ich finds kontraproduktiv, wenn das Druckteil sich in anderen Richtungen als Z bewegt. Wirst zwar auch etliche finden, die das anders sehen, aber die Logik sagt einem schon, dass das nicht gut sein kann.
Ein Schnellwechselsystem ist eine gute Idee. Würde da aber komplett bei Bowden bleiben. Allein auch schon, weil beim Core und der Ultimechanik jedes Gramm mehr auf der XY-Einheit das Druckergebnis spürbar negativ beeinflusst.
Bei der Makerbotmechanik mit Spindeln wäre das noch vertretbar, wenn auch net zwingend sinnvoll.
Was erhoffst du dir überhaupt von nem Directdive?

Schau dir mal den Thread zum CL260 an. Wenn man den etwas verbessert und ggf. nen Plattengehäuse nimmt, kann man aus dem einiges rausholen, auch an Qualität.
Oder den MKC, da kannst auch was an Qualität rausbekommen.
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

Plastikprint 3D-Shop
 
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#7
Direct wegen flexiblem Filament und Nylon. Zudem will ich bei 1.75 er Filament bleiben.
Ich habe ja den Printrbot und den Taz. Beide bewegen das Bett. Aber bei keinem ist das wirklich das Problem. Beim PB ist ab 80 mm/s Schluss weil der Arm mit Extruder schwingt, beim Taz bei ca. 60-80 weil der Extruder anfängt rumzuwobbeln. Der ist megaschwer. Zudem kann er mit 0.8er Düse nur ca. bis 60 mm schmelzen.
Ultimaker gefällt mir wegen des Kippmoments am Hotend nicht, Dual Direct mit Pancake Stepper geht da nie.
Was genau macht denn die Cores so anfällig für höheres Extrudergewicht?
 
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#8
(21.12.2016, 22:21)druckbär schrieb: Direct wegen flexiblem Filament und Nylon. Zudem will ich bei 1.75 er Filament bleiben.

Für flexibeles Filamente brauchst du keinen direkt Extruder, dass geht mit bowden mindestens genauso gut.
Das haben wir hier schon mehrfach bewiesen.
Exclamation Bei Fragen über PN zum MKC MK2, bitte MKC MK2 mit in den Betreff Schreiben Exclamation 

Schaut euch auch meine anderen Projekte an:
 
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#9
Prusa i3,

ne Spaß, das währe NICHT SEHR SCHLAU!
Nimm das CoreXY Prinzip, da hast mehr von.
[Bild: https://www.thank.li/JuculianD.png]
Hilf auch und trage Dich in die Usermap ein!
 
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#10
(21.12.2016, 22:31)alejanson schrieb:
(21.12.2016, 22:21)druckbär schrieb: Direct wegen flexiblem Filament und Nylon. Zudem will ich bei 1.75 er Filament bleiben.

Für flexibeles Filamente brauchst du keinen direkt Extruder, dass geht mit bowden mindestens genauso gut.
Das haben wir hier schon mehrfach bewiesen.
Oh echt? Haste Link? Auch in 1.75?
 
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